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Das A und O für guten Kaffee – und es ist nicht die Bohne*

Passend zum Tag des Kaffees, dachte ich mir, widme ich mich mal genau diesem Thema! Vor ein paar Tagen bin ich von durgol zu einer Kaffeeverköstigung sowie einem Kaffee-Workshop eingeladen worden, bei dem es um das Thema Reinigung und Herstellung von Kaffee ging. Wie ihr wisst, ist das koffeinhaltige Heißgetränk eine große Leidenschaft von mir, und morgens ohne ihn, geht leider gar nicht.

Der Workshop war wirklich sehr spannend und zeigte mir Infos auf, die mir vorher so nicht bewusst waren und euch wahrscheinlich auch nicht:

1. Oberstes Credo einer guten Bohne: Die Frische und die Röstung

Die Röstung und Frische der Bohnen ist beim Kaffee das oberste Ziel – neben der Maschinenreinigung. Eine Bohne sollte im besten Fall 20 Minuten geröstet werden, denn das ist die gesündeste und magenverträglichste Variante. Wenn ihr auch zu den Menschen gehört, die gern mal Bauchschmerzen oder zittrige Hände vom Kaffeetrinken bekommen, wechselt euren Kaffee, denn es liegt zu 99 % an der falschen Röstung. Bei Filterkaffee ist das noch mal eine ganz andere Geschichte – davon solltet ihr aber dann in jedem Fall die Finger lassen, wenn euer Magen empfindlich auf Koffein reagiert. Des Weiteren sollten die Bohnen vor dem Mahlprozess matt und nicht glänzend sein, da die ätherischen Öle bei den glänzenden Bohnen bereits ausgetreten sind und im schlechtesten Fall ranzig werden können. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber im Supermarkt gibt es nicht eine matte Bohne, oder? Und last but not least, Kaffee sollte 6 Monate nach seiner Röstung nicht mehr gekauft werden.

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2. Zu schwarz geröstete Kaffeebohnen können krebserregend sein

Diese Aussage ist leider nicht an den Haaren herbeigezogen. Ihr kennt sicher alle den ewigen Struggle mit den verbrannten Spiegeleiern und anderen Lebensmitteln, die man eigentlich nur ganz kurz in der Pfanne vergisst … – gleiches kann bei der Röstung von Kaffeebohnen entstehen. Hierbei geht es um den Stoff ACRYLAMID. Dieser entsteht, wenn stärkehaltige Lebensmittel bei hohen Temperaturen gebacken, frittiert oder geröstet werden. So eben auch bei der Röstung von Kaffeebohnen. Uns wurde der Prozess der Röstung live vorgeführt und dabei auch erklärt, dass Kaffee zwischen 16 und 20 Minuten geröstet werden sollte, um einen angenehmen Röstgrad zu erhalten. Die großen Industrien haben diese Zeit meist nicht und erhitzen die Bohne meist zu stark und bei viel zu hohen Temperaturen. Dadurch kann es passieren, dass die Bohnen verkohlen und damit nicht nur an Geschmack verlieren, sondern wirklich krankheitserregend sein können.

3. Entkoffeinierter Kaffee aus dem Supermarkt ist oft reine Chemie

Das war glaub ich die größte Enthüllung und Enttäuschung für mich an diesem Tag. Entkoffeinierter Kaffee enthält meist nur Müll. Woran es liegt? Meist werden die koffeinfreien Kaffees mit irgendwelchen chemischen Zutaten zusammengesetzt und angereichert. Man möchte zum Teil nicht wissen, wie der Kaffee entkoffeiniert wurde – deshalb achtet beim Kauf darauf, dass bei der Zusammensetzung steht: Mit Wasser entkoffeiniert.

4. Die Pflege der Kaffeemaschine ist das A und O

Schande auf mein Haupt, das war mir vorher auch nicht bewusst. Warum haben die Italiener den besten Kaffee? Weil sie ihre Maschinen behandeln, wie die Deutschen ihre Autos. Sie lieben und reinigen sie wie Könige. Ein großer Bestandteil von gutem Geschmack eines Kaffees hängt mit der Sauberkeit einer kalkfreien Maschine zusammen – glaubt ihr nicht? Ist aber so! In einer Kaffeemaschine, ob Vollautomat oder Siebträgermaschine, können sich am Tag auf den Kalkablagerungen mehrere Tausende Keime und Bakterien breitmachen. Ich war geschockt, als mir das vorgeführt wurde. Also immer schön entkalken und regelmäßig reinigen.

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5. Die Mythen über die Reinigung mit Zitronensäure und Essig

Auch hier muss ich gestehen, wurde ich eines Besseren belehrt. Ich ging immer davon aus, dass Essig und Zitronensäure irgendwas Biologisches in sich hätten und deswegen irgendwie besser für die Reinigung geeignet wären. Aber das ist natürlich totaler Blödsinn! Zitronensäure ist auch nur eine chemisch zusammengesetzte Tinktur, welche schlecht- bis unlösliche Ablagerungen bilden kann, die feine Leitungen und Ventile der Kaffeemaschine verstopfen. Bei der Entkalkung mit Essig oder Essigessenz hingegen besteht die Gefahr, dass Dichtungen rissig werden und die Maschine im schlimmsten Fall undicht wird. Über den Geruch von Essigsäure brauchen wir glaub ich gar nicht erst anfangen, oder? Hinzu kommt, dass die Maschinen den Geschmack auf Dauer sogar annehmen können. Brrrr … schon der Gedanke lässt es mir eiskalt den Rücken runterlaufen. Nachdem ich die Produkte von durgol dann im Detail getestet habe, würde ich sagen, ist das definitiv die bessere Option, meine Maschinen zu reinigen. durgol swiss espresso ist einfach in der Anwendung, hat eine optimale Kalklösegeschwindigkeit sowie eine angepasste Materialverträglichkeit, die dazu auch noch geruchsneutral und lebensmittelsicher ist. So habe ich nicht nur länger etwas von meiner Maschine, auch der Geschmack des Kaffees ist um Welten besser – ich sags euch.

Seid ihr genauso überrascht wie ich? Ich fand diese Infos echt super interessant und bin sehr dankbar dafür.

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit durgol entstanden.

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2 Comments

  • Reply Marina 8. Oktober 2018 at 6:15

    Das klingt alles sehr interessant, ich lege auch viel Wert auf qualitativen Kaffee. Hat dir eine Sorte bei der Verköstigung besonders gut geschmeckt?

    Liebe Grüße aus dem hotels kalterer See

  • Reply Isabel 11. Oktober 2018 at 9:02

    Ein sehr interessanter Artikel. Ich liebe guten Kaffee und habe zu Hause eine Siebdruckmaschine, die ich sehr wertschätze! Ich habe sie bisher auch immer mit Essig gereinigt, vielleicht sollte ich da nochmal drüber nachdenken, danke.

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