, Wie das Bloggen mein Leben verändert hat - That's Life Berlin
wiedasBloggenmeinLebenveraenderthat
Berlin Blog, Berlin Lifestyle

Wie das Bloggen mein Leben verändert hat

Das Thema schwirrt schon eine Weile in meinem Kopf herum, weil ich doch immer wieder feststelle, dass sich vieles in meinem Leben verändert hat, seit ich das Bloggen begonnen habe. Ob zum Positiven oder zum Negativen – das werde ich in diesem Beitrag mal genauer beleuchten.

Ich muss ja gestehen, dass mich die Leute als Blogger oder Influencer bezeichnen, ist in meinem Kopf noch gar nicht so richtig angekommen. Ich sehe mich selbst nicht so und freue mich dann immer umso mehr, wenn Ihr mir schreibt und mich fragt, wo ich das Stück herhabe oder ob ich Euch irgendwelche Empfehlungen geben kann. Das ist verrückt und schon echt ein tolles Gefühl. Vielen Dank an dieser Stelle an Euch!

Zeitmanagement
Ein großer Punkt in meinem Alltag ist das Thema Zeit. Wohl der Größte! Inzwischen ist meine Zeit so begrenzt und ich muss für mich eine doch ziemlich minutiöse Planung vornehmen. Ich achte sehr darauf, wie viel Zeit in was stecke. Aktuell fällt es mir schwer einfach rumzusitzen und nichts zu machen – eigentlich kann ich es nur dann, wenn ich meine To Dos des Tages zumindest einigermaßen geschafft habe. Deswegen sind meine Abende inzwischen heilig für mich – weil ich hier mit gutem Gewissen den Tag ausklingen lassen kann.

Kreativität
Das ist wohl das Schönste am Bloggen. Ich kann und muss mich immer wieder neu erfinden. Ich kann machen und schreiben, worüber ich will. Mir meine Themen selber suchen und dazu kreieren, was ich möchte. Das ist für einen Kommunikationsdesigner, der sonst eigentlich immer nur Dienstleister für andere ist, eine wirklich tolle Art des Arbeitens. Ich glaube auch nur deswegen, kann ich das noch neben meinem Hauptberuf machen, weil es für mich eine Art Seelenbefriedigung geworden ist.

wiedasBloggenmeinLebenveraenderthat_1

Entwicklung
Seitdem ich das Bloggen angefangen habe, ist mein Aufgabenbereich noch mal um bestimmt 30 % gewachsen. Ich musste mich mit vielen neuen Themen beschäftigen und habe seither sehr viel dazu gelernt. Den Job eines Bloggers habe ich vorher völlig unterschätzt und, dass viele Blogger inzwischen ein ganzes Gefolge an Personal haben, kann ich aus heutiger Sicht total nachvollziehen. Ich bin seit Beginn nicht mehr nur Grafikdesigner, heute bin ich auch Fotograf (worüber ich mich übrigens total freue – ich mach das so gern), Konzepter, Projektmanager, Redakteur und Buchhalter. Hammer, wenn Ihr mich fragt. Natürlich gibt es manche Bereiche, die mir mehr Spaß bringen, als andere. Die Buchhaltung und das Projektmanagen sind definitiv nicht meine größten Stärken. Hier ist echt noch Luft nach oben. Auch das Schreiben war am Anfang unglaublich schwer für mich – ich habe mich nicht getraut manche Beiträge online zu stellen, weil ich nicht einschätzen konnte, wie gut oder schlecht meine Texte waren. Ich habe dann einen Schreibkurs belegt und andere gehört und gelesen und dabei festgestellt, dass meine Texte gar nicht so schlecht waren, wie ich dachte. Und sie wurden im Laufe der Zeit auch immer besser. (Gott, ich hoffe Ihr sehr das genauso …) Gleiches gilt für meine Bilder. Ich habe mir das Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera selbst beigebracht und heute liebe ich es!

Neues entdecken
Ein ebenfalls toller Aspekt des Bloggens ist die Erweiterung meines Horizontes. Ich lerne so viele neue Dinge, Leute und Produkte kennen – das habe ich mir immer gewünscht. Rausgehen, Events besuchen, Menschen und Geschichten kennenlernen – ich liebe das! Als Designer sitze ich meist vor dem Rechner und komme nicht wirklich raus – beim Bloggen ist das ganz anders. Ich mag das Gefühl nicht stehen zu bleiben und mich weiterzuentwickeln. Dadurch lerne ich nach wie vor unglaublich.

Selbstzweifel
Manchmal erwischt es mich ganz unerwartet. Instagram hat mal wieder seine 5 Minuten oder Tage, die Blogzahlen gehen runter – es ist verrückt, wie sehr ich inzwischen über Zahlen nachdenke(n muss). Eigentlich war ich immer eine Person, der Zahlen völlig egal waren – ich wollte einfach schönen und interessanten Content machen, aber das ist für manche Agenturen und Kunden zweitrangig. Inzwischen sind die Abverkäufe in den Fokus gerückt. Gemäß dem Satz: wenn wir dich buchen, wie viele Produkte kannst du für uns verkaufen? Das ist schade und eigentlich auch nicht Sinn und Zweck von uns Bloggern. Für mich als Kreativen ist das oft abschreckend und ich denke darüber nach, ob ich dem allen gerecht werden kann. Aber wenn ich dann all Eure Nachrichten lese, ist meine Motivation prompt wieder zurück!

Urlaub und Freizeit
Als Blogger hat man theoretisch nie frei. Eigentlich ist man “daueronline” und mit seinen Gedanken beim nächsten Job, Foto oder Konzept. Selbst im Urlaub geht es mir zumindest so, dass ich permanent auf Locationscouting bin, und schaue wo man welches Foto machen könnte, was als Beitrag interessant wäre und was ich alles noch dafür brauche. Aber ich werde immer besser und versuche mir bewusste Auszeiten zu setzen. Dinge als gegeben anzunehmen und mir zu sagen, alles geht halt nicht und mein Körper braucht Pausen! Ich werde auch immer besser da drin.

Mein Fazit
Mein Bloggerleben, was ja theoretisch im Vergleich zu vielen anderen Bloggern auch noch sehr frisch ist, ist einfach verdammt spannend. Manchmal zum Verfluchen und Dahinschmeißen, oft aber einfach geil! Es hält so viele Überraschungen für mich bereit und ich liebe sie zu sehr, um mich von den Negativmomenten vom Kurs abbringen zu lassen. Ich bin stolz darauf, wie weit ich bis dato gekommen bin, wie viele tolle Leute und Geschichten ich schon kennenlernen durfte und ich bin so gespannt, was noch kommen wird. Es wird immer Höhen und Tiefen geben und es wird für mich eine Herausforderung sein, diese mit einer gewissen Gelassenheit zu meistern. Das ist wohl meine persönliche Hauptaufgabe in diesem Leben – gelassen sein. Fällt mir oft echt schwer! Was ist mit Euch? Was sind Eure persönlichen Herausforderungen im Leben? Gibt es Ziele, die Ihr vielleicht bereits gemeistert habt und super stolz drauf seid? Tell me – ich möchte auch stolz auf Euch sein!

wiedasBloggenmeinLebenveraenderthat_thatslifeberlin/>
Previous Post Next Post

You Might Also Like

4 Comments

  • Reply Anni Pastel 16. Juli 2018 at 11:21

    Ein wirklich toller Post und ich finde mich darin total wieder, obwohl das Bloggen bei mir tatsächlich nur ein Hobby ist. Gerade im Urlaub fällt es mir auf. Zwar entspanne ich mich hier und schalte ab, aber bei jedem Bild und jeder Location denke ich auch irgendwie daran, wie daraus ein toller Post werden könnte oder ob man es für Instagram verwenden kann. Schon ziemlich verrückt.

    Liebe Grüße,
    Anni

    • Reply Sarah 17. Juli 2018 at 10:36

      Liebe Anni, Gott sei dank bin ich nicht die einzige Aber, ja! Genauso ist es! Total verrückte Welt, aber spannend, dass es den „Beruf“ gibt! Glg Sarah

  • Reply Lena 31. Juli 2018 at 7:25

    Schöner Beitrag. Mir fällt es auch sehr schwer abzuschalten. Meine Tage sind auch meistens komplett durchgeplant, neben meinem Vollzeitjob probiere ich auch meinen Blog mit neuen Blogbeiträgen jede Woche zu füllen. Nicht immer ganz einfach, aber wie du schon sagst, es gibt so viele positive Aspekte, die einem beweisen, wieso man den ganzen Stress auf sich nimmt.
    Ganz liebe Grüße Lena von http://allaboutlifeblog.de/

    • Reply Sarah 20. August 2018 at 19:52

      Liebe Lena, ganz lieben Dank für deine Nachricht. Du machst das super! Weiter so

    Leave a Reply