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Your Jumpsuit for every day – so geht der Look

Ach ja, der liebe Jumpsuit! Eigentlich der perfekte Einteiler für jede Gelegenheit und Schlagzeilen macht er aktuell ja auch ganz fleißig. Aber was steckt wirklich hinter dem begehrten Teil. Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, aber ich finde, dass eine Beziehung zu dem richtigen Jumpsuit gar nicht so einfach ist. Entweder ist er zu klein, zu weit, hier zu viel, hier zu wenig, da zu lang … Ich habe mich dem Thema mal angenommen und geschaut, für wen das gute Stück eigentlich wirklich geeignet ist und was Du beachten musst, falls das große Kennenlernen noch bevorsteht.

Wo kommt der Jumpsuit eigentlich her?
Der Overall war ursprünglich mal eine einfache Arbeitskleidung für Handwerker und Bauarbeiter. Er war bequem, lässig und perfekt für den Dreck. Oft natürlich aus Jeansstoff oder ähnlich harten Materialien hergestellt – schließlich mussten er ein bisschen was aushalten. Heute ist der Overall zum Jumpsuit geworden, der nicht nur arbeits,- sondern auch festtagstauglich geworden ist. Das Tolle am Jumpsuit ist, dass er so wahnsinnig einfach zu händeln ist, da er ja Hose und Oberteil in einem vereint. Die Frage, ob das Oberteil zur Hose passt, ist quasi pasé, nur welche Schuhe und Tasche dazu passt, gilt es noch zu klären. Und eine schöne Silhouette gibt es gratis dazu.

Ob Jumpsuit, Overall, Onesies oder Playsuits – sie haben alle eines gemeinsam: Sie sind einen Anzug aus Oberteil und Hose, welcher in den 90er Jahren bereits seinen großen Auftritt hatte. Und da ist er wieder – wie so viele Kleidungsstücke. Aktuell liegt der Jumpsuit total im Trend und nicht nur das, er entpuppt sich auch als wahrer Alleskönner, wenn man ihn zu händeln weiß!

Welche Arten des Jumpsuit gibt es?
Die Jumpsuit-Formen variieren zwischen schulterfrei, Neckholder, mit Fledermausärmeln oder in T-Shirt-Optik. Es gibt sie mit weit ausgeschnittenem Dekolleté oder einem rückenfreien Highlight. Die Hosenbeine sind dabei meist eher weit und gerade geschnitten. Es gibt sie jedoch auch mit Bundfalten oder aber auch im Stil von Marlene Dietrich, mit schön weiten Hosenbeinen. Eine besonders sommerliche Variante des Jumpsuits ist der Playsuit: Er hat kurze Beine und damit das einfachste Stück für den Sommer!
Die meisten Jumper sind aus Seide oder Jersey, aber natürlich gibt es sie auch aus Baumwolle, Leinen, Jeans oder Mix-Materialien. Auch Spitze darf hier zu sehen sein. Wer es sportlich mag, greift zu den Jumpsuits, welche Kragen und halblange, gerne aufgekrempelte Ärmel haben. Diese sind dann meist aus Baumwoll-oder Jeansstoffen gefertigt.

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Welche Schuhe sollten es dazu sein?
Grundsätzlich gilt: Zum Jumpsuit können alle Schuhe getragen werden. Heels, Stilettos, flache Sandalen, Sommerstiefel wie auch Ankle Boots oder Sneakers. Wie bei vielen Outfits sind hohe Schuhe natürlich oft der bessere Hingucker, aber eine tolle Alternative sind aktuell definitiv Sneaker. Bei eng anliegenden Hosenbeinen sind Ankle Boots oder coole Sandalen eine schöne Option.

Ist der Einteiler aus sommerlichem Jersey und schließt er mit einem Bündchen ab, kannst Du auch super Sandalen dazu tragen. Zum Playsuit solltest Du entweder Sneaker, die gerne auch einen hohen Schaft haben können oder auch Sandalen kombinieren. Das macht es schön lässig.

Wer und wie sollte man Jumpsuits tragen?
Grundsätzlich gilt: Jumpsuits sind eher für große Frauen geeignet. Bei langen Beinen sieht beispielsweise eine tief sitzende Hüftpartie super aus und kaschiert dabei auch ein kleines Bäuchlein, falls vorhanden. Eine höher sitzende Taille hingegen zaubert längere Beine und betont die femininen Kurven einer Sanduhr Figur.
Der Playsuit ist toll für schlanke und junge Frauen geeignet. Hier zeigt man viel Bein, dessen sollten sich die Frauen bewusst sein, besonders, wenn er eher ins Office als an den Strand geht!

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Ein Jumpsuit muss gut sitzen. Das heißt in erster Linie, dass er an den Hüften nicht auftragen darf. Frauen, die keine Wespentaille haben, würde ich zu einem sportlicheren Overall mit einem etwas gröberen Stoff raten. Oder ein Overall mit weiten, geraden Beinen, einer betonten Taille und einem schönen Dekolleté. Diese kaschieren einfach mehr als die eng anliegenden Jumpsuits mit schmalen Hosenbeinen, welche hingegen an schlanken, großen Frauen sehr gut aussehen. Du solltest außerdem beachten, dass ein Jumpsuit immer ein wenig staucht. Deshalb solltest Du am besten immer eine Größe größer nehmen als gewohnt, damit der Stoff locker fallen kann und Du nicht reingepresst aussiehst. Das kann sonst auch genau ins Gegenteil umschlagen und Deine Problemzonen noch mehr herausstellen. Zu große Modelle sehen jeodch auch unförmig aus und tragen auf – also die richtige Größe und der richtig Fit machen den Jumper aus!

Für kleine Frauen ist der Jumpsuit eher ungeeignet bzw. sollten sie keine zu weit geschnittenen Overalls tragen, da sie sonst darin verschwinden. Frauen mit etwas mehr Hüfte sollten ein Modell mit Bundfalten und gerade geschnittenem Bein probieren.

Welche Accessoires passen am Besten?
Mit auffälligen Ketten, Gürteln und Armreifen kannst Du zusätzlich noch tolle Akzente setzen und Deine Vorzüge betonen. Ich liebe Gürtel zu Jumpsuits und eine coole Clutch. Dazu ein paar Stilettos, auf denen ich gut laufen kann und fertig ist der Look. Je nachdem auch wie das Wetter ist, kannst Du auch einen coolen Blazer oder eine leichte Bomberjacke zu anziehen! Die Akzente dürfen ruhig auffällig sein und den schlichten Jumper etwas aufpeppen. Ein paar gelungene Beispiele habe ich Dir hier im Feed zusammengestellt.

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Für alle, die ihren Einteiler noch nicht gefunden haben, denen habe ich hier ein paar schöne Teile zusammengestellt. Und für diejenigen, die sich lieber im Laden umschauen möchten, dem kann die üblichen Verdächtigen wie Esprit, H&M, other stories und Co. sehr empfehlen. Hier wird man eigentlich immer fündig. Viel Spaß beim Shoppen, Ihr Lieben!

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