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Bilder richtig aufhängen – das sind meine 11 Favoriten*

Hallo Ihr Lieben, hattet Ihr einen guten Wochenstart?

Wir sind volle Lotte im Planungsmode. Das Haus fordert aktuell viel Aufmerksamkeit. Obwohl es so viel Organisation beinhaltet, ist es schön zu sehen, dass die Zahnräder langsam ineinandergreifen. Auch das Thema Innenausbau und Einrichtung wird immer präsenter. Im März ist Spatenstich – hoffentlich – und danach wird es dann richtig spannend! Ich habe letzte Woche Zuhause gesessen und Moodboards für unsere einzelnen Räume erstellt. Wie ich sie mir so vorstelle, Einrichtungsstile, Tapeten, Kamine … oh man das wird schön! Ich hoffe nur, dass am Ende des Baus auch noch ein bisschen Geld dafür übrig ist, denn aktuell geht das Geld weg wie warme Semmeln!

Das Thema Wandgestaltung

Na ja, nichtsdestotrotz beschäftige ich mich einfach weiter freudig mit den schönen Bereichen des Hausbaus, wenn es die Zeit zulässt. Das Thema Bilder und Wandgestaltung steht ja auch schon hier und da in den Startlöchern. Wer dafür empfänglich ist, hat sicher schon das ein oder andere schöne Posterportal erspäht. Gemeinsam mit DESENIO möchte ich Euch in diesem Beitrag einen Überblick darüber geben, wie man seine Lieblingsbilder oder Kunstwerke am besten aufhängen kann und was man ggf. beachten sollte. Vorher möchte ich Euch kurz meine Motive vorstellen, die ich mir ausgesucht habe: Von links nach rechts: Scenic mountain, Pineapple crown, Let the light in Simplicity pink und Restful. Ich sag Euch, die Auswahl fiel mir echt schwer!

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Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Wie mache ich das mit den Bildern und vor allem, wie mache ich es richtig? Theoretisch sind Eurer Art und Weise keine Grenzen gesetzt, aber wenn Ihr dafür sorgen wollt, dass Eure Bilder zum Hingucker werden oder wie Ihr sie richtig in Szene setzt, dann gibt es ein paar Tipps und Tricks zu beachten:

OPTION 1: DAS HIGHLIGHT

Ihr habt ein Bild oder Kunstwerk, das so richtig schön in Szene gesetzt werden soll? Dann gebt ihm Raum! Sucht Euch eine große Wand mit viel Freifläche drum herum, denn es muss atmen und wirken können. Auch ausladende Möbel oder auffällige Tapeten sollten sich nicht in der Nähe befinden, weil die Konkurrenz sonst einfach zu stark ist.

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OPTION 2: DIE REIHENHÄNGUNG

Wohl die beliebteste und klassischste Option Bilder aufzuhängen. Ein bis drei Bilder werden hier einfach direkt nebeneinander und in einer Höhe aufgehangen. Hierbei ist es nur wichtig, dass die Bilder nicht zu hoch platziert werden. Am besten achtet Ihr darauf, dass ca. zwei Drittel des Bildes über der durchschnittlichen Augenhöhe von 1,60 m liegen.

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OPTION 3: DIE RASTERHÄNGUNG

Ab dem vierten Bild eröffnen sich hier ganz neue Optionen! Am besten eignen sich hier zusammengehörige Bildmotive. Beispielsweise eine Blattserie oder ein Strandthema. Hierfür bietet sich dann die vierer bzw. sechser Aufhängung am besten an. Wichtig bei dieser Art der Hängung: die gleichmäßigen Abstände. Hängt auch nur ein Bild schief oder weiter weg, zerstört es die gesamte Komposition. Achtet bei dieser Hängung auch auf die Höhe. Hier sagt man, ein Drittel über der durchschnittlichen Augenhöhe und zwei Drittel darunter. Und wenn wir schon beim Thema Perfektion sind, wenn die Möbel um die Bilder herum auch noch die Farbigkeiten dieser aufnehmen, ist es einfach perfekt!

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OPTION 4: DIE KANTENHÄNGUNG

Wie die Headline schon sagt, geht es hierbei um eine Kante, die entweder waagerecht oder senkrecht verlaufen kann. An dieser werden dann alle Bilder exakt ausgerichtet. Diese Hängung erfordert viel handwerkliches Geschick und vor allem Millimeter genaues Ausmessen – bin ich raus! Ich würde hier wahrscheinlich völlig die Nerven verlieren. Wichtig bei dieser Art von Hängung, hier dürfen keine Ungenauigkeiten entstehen – das sieht man leider sofort! Sorry …

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OPTION 5: DIE BILDERLEISTE

Wer Lust auf Bewegung und Abwechslung hat, wird sie lieben. Die Bilderleiste, die Euch ermöglicht die Bilder und Accessoires so zu arrangieren, wie es Euch gerade passt. Auch die Kombination mit Dekoartikeln macht diese Option zu einem wirklichen Hingucker. Ob nebeneinander oder aber versetzt hintereinander – hier gibt es so viele spannende Möglichkeiten, die sich dank der Flexibilität auch jeden Tag ändern lassen.

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OPTION 6: DIE PETERSBURGER HÄNGUNG / DER MEHRTEILER

Aktuell die wohl angesagteste Bilderhängung.  Bei der sogenannten Salonhängung ist man mehr oder weniger frei. Hier ist es auch egal, ob die Bilder inhaltlich zusammengehören oder nicht. Beides funktioniert super für diese Option.

Der Name dieser Technik geht auf die Sankt Petersburger Bourgeoisie zurück, wo die prunkvollen Gemäldesammlungen Reichtum und Wohlstand widerspiegelten.

Auch hier arbeitet man auch mit mindestens 3 Bildern. Diese werden mal mehr oder weniger dicht aneinander gehangen und zieren damit gern mal komplette Wände. Um die Komposition ruhiger wirken zu lassen, könnt ihr Euch Bildkanten suchen, an denen Ihr Eure imaginäre Bildlinie ausrichtet. Aber grundsätzlich seid Ihr im Bildformat und Rahmen völlig frei – und wer es noch ein bisschen ruhiger mag, wählt entweder eine ähnliche Farbgebung, gleiche Rahmen oder ähnliche Passepartouts.

OPTION 7: ALL IN ONE

Ihr habt eine Bildserie, aber nur wenig Platz und möchtet sie trotzdem gern alle aufhängen? Dann könnte das Eure Lösung sein. Lasst Eure Bilder verschmelzen und macht aus mehreren eins. Hängt jedes Bild direkt an das andere und lasst dazwischen keinen Abstand. Wichtig hierbei: Am besten wirkt diese Hängung, wenn Eure Farbwelten der Bilder ähnlich sind, sonst kann es schnell unharmonisch wirken.

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OPTION 8: BILDER AN DER TREPPE

Der Treppenaufgang bietet oft unerahnte Möglichkeiten für Bildliebhaber. Hier kann man ohne Probleme die Petersburger Hängung nutzen oder aber man orientiert sich an den Treppenstufen und nutzt diese als Ausgangspunkt. Wichtig hierbei Ihr solltet gleiche Abstände zwischen den Bildern haben, damit das Auge zumindest einen Fixpunkt hat.

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OPTION 9: LEHN DICH ZURÜCK

Neu, sehr modern und aktuell viel auf Instagram und Co. unterwegs. Hier hängen die Bilder nicht mehr an der Wand, sondern werden halb gestapelt einfach dagegen gestellt. Die Größen dürfen hier sehr gern und stark variieren – das macht es oft noch interessanter. Ob auf Kommoden oder am Boden, diese Methode ist vielfältig. Ziemlich cool, wenn Ihr mich fragt.

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OPTION 10: DIE FORM- BZW. BLOCKHÄNGUNG

Wie es der Name eigentlich schon verrät, bilden alle Bilder hier nochmal eine ganz eigene Form. Es gibt weder einen einheitlichen Abstand noch vorbestimmte Blickachsen. Das einzige verbindende Element ist die Anordnung innerhalb der geometrischen Form. Diese könnte ein Kreis, ein Herz, eine Ellipse, ein Quadrat oder auch Diagonale sein. Am besten zeichnet Ihr diese im Vorhinein mit einem Stift an, damit ihr genau wisst, in welchem Bereich ihr Euch bewegen könnt. Die Bildgrößen bei dieser Hängung sind frei wählbar und Eurer Fantasie damit keine Grenzen gesetzt.

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OPTION 11: MUT ZUR FARBE

Ist eigentlich mehr eine Inspiration für die Mutigen unter Euch! Weiße Wände sind natürlich immer eine Option und damit kann man auch nichts falsch machen! Aber wer seine Bilder so richtig strahlen lassen möchte, gibt ihnen einen dunklen Untergrund. Im besten Fall ist es eine Farbe, die auch in Euren Bildern vorkommt. Ihr werdet sehen, Eure Bilder werden in einem ganz anderen Licht präsentiert!

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*Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit DESENIO entstanden.

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2 Comments

  • Reply Leonie 6. Mai 2019 at 14:14

    In meinem Wohnzimmer habe ich mich für die Petersburger Hängung entschieden und das war ein Volltreffer 🙂 Danke für die hilfreichen Tipps!

    • Reply Sarah 10. Mai 2019 at 10:09

      Liebe Leonie,
      das freut mich! Hab ich sehr gern gemacht 😉

      GLG Sarah

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