, Sich selbst nicht zu ernst nehmen ... - That's Life Berlin
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Fashion

Sich selbst nicht zu ernst nehmen …

… und dabei locker flockig durchs Leben tanzen … Ähm, nein!

Mir fällt das ganz ehrlich gesagt gar nicht leicht. Wie ist es mit Euch? Job, Freunde, Privatleben, Familie – nichts darf zu kurz kommen und trotzdem solltest Du bitte auch das Lächeln nicht vergessen. Warum bist Du erschöpft und wo ist Deine gute Laune hin? Alle erwarten 100 % – zumindest denke ich das. Erwarten wir nicht auch 100 % zurück? Wer erwartet eigentlich was? Erwarten wir vielleicht zu viel von uns selbst? Diesen Satz bekomme ich auf jeden Fall sehr oft zu hören. „Sarah, Du denkst einfach zu viel nach.“

Ja, sicher denke ich oft zu viel nach, aber ich habe inzwischen auch viel Verantwortung auf meinen Schultern zu tragen. Ich bin kein Teenie mehr, habe den ersten und größten Kredit meines Lebens aufgenommen, um mit meinem Mann ein Haus zu bauen. Für mich als Sicherheitsfanatiker ist das eine echte Herausforderung. Etwas im Leben zu erreichen, so habe ich das zumindest gelernt, kommt nicht von allein. Du musst darum kämpfen und dafür arbeiten. Das tue ich, jeden Tag. Aber für welchen Preis eigentlich? Stellt Ihr Euch diese Frage auch manchmal? Bitte sagt ja, sonst steh ich hier ganz schön doof da. Mein Preis ist aktuell zu wenig Zeit und Energie für mich selbst und meine Seele.

Ich bewundere die Leute, die es schaffen ihre Sorgen und Ängste draußen vor der Tür zu lassen. Ich komme nach Hause und habe 500 Sachen im Kopf, die noch darauf warten erledigt zu werden. Sei es die Hausarbeit, der Blog, Maya, das Haus, der Mann, Freunde … und natürlich die Familie. Es gibt eigentlich immer was zu tun!

Natürlich gibt es auch viele gute Seiten. Ich kann gut leben und mir meine Wünsche erfüllen. Ich kann essen was und wann ich es möchte, shoppen und reisen, wann mir danach ist. Ich lerne jeden Tag neue Dinge und tolle Leute kennen. Und ich habe den tollsten Mann der Welt geheiratet und einen kleinen süßen Hundedrops an meiner Seite.

Ich glaube ich bin nach wie vor auf der Suche nach der richtigen Balance. Meine Freunde würden jetzt alle der Bank nach nicken und mir Recht geben. Was ist zu viel und was zu wenig? Wie viel braucht man, um glücklich zu sein? Muss man den Erwartungen der Anderen wirklich immer gerecht werden? Ist es okay auch mal zu versagen? Wenn Ihr mich fragt, ja! Aber das Gefühl zu versagen ist so unschön, wenn Ihr mich fragt. Man fühlt sich schlecht, obwohl man mit mehr Abstand betrachtet weiß, wie gut es am Ende getan hat. Denn so lernen und entwickeln wir uns weiter. Ihr seht, ich bin bei diesem Thema noch nicht so weit gekommen. Ich habe ein Haufen Fragen, aber noch zu wenig Antworten.

Wie komme ich eigentlich auf all diese Gedanken? Bei dem Shooting für diese superschönen Beoplay Kopfhörer hatte ich genau diese Gedanken. Ich wollte, dass die Bilder so leicht und unbeschwert werden. Und tatsächlich habe ich für ein paar Minuten meinen Kopf ausgeschaltet und einfach den Moment gelebt. Ich hab mich teilweise total zum Volldepp gemacht, weil ich da rumtanzte und spackte. Aber es hat so Spaß gemacht und eigentlich müsste es von diesen Momenten viel mehr geben. Ich hoffe die Bilder und der Look gefallen Euch. Auch Eure Meinungen und Erfahrungen zu meinem kleinen Ausschweif würden mich sehr interessieren. Seit Ihr schon weiter mit Euren Gedanken, als ich? Lasst sie mich hören …

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1 Comment

  • Reply Elisa 19. November 2017 at 9:24

    Hi Sarah,
    dein Post kommt genau zur richtigen Zeit. Mir geht es momentan ganz genauso. Ich habe extrem viel Stress und weiß meistens gar nicht, wo mir der Kopf steht. Und dabei kommt dann die Zeit für mich natürlich viel zu kurz.
    Es ist toll, dass du hier so offen darüber redest und es tut gut zu wissen, dass es auch anderen Menschen so geht. Vielen Dank dafür und liebe Grüße!

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