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Griechisches Festland erleben – Mein Travelguide

Ach ja, Urlaube gehen einfach immer viel zu schnell vorbei. So auch dieser hier. Ich freue mich total darüber, dass Ihr mich schon via Instagram gefragt habt, wann denn der Beitrag hierzu kommt. Freut mich mega, dass es Euch auch so gut gefallen hat, wie mir. Und um das Ganze noch ein wenig zu vertiefen und vor allem noch mal Revue passieren zu lassen, kommt hier nun ein kleiner Travelguide zu Griechenland und Umgebung.

Lithochocho, hieß der kleine Ort auf dem Festland, in den es uns dieses Mal verschlagen hat. Wir waren sonst immer nur auf den Inseln unterwegs, aber Griechenland hat einfach so viel zu bieten. Ich liebe das Essen, den Wein und das Meer – und das Beste, der Flug dauert nur 2,5 Stunden! Wenn Euch das Thema Griechenland genauso fasziniert wie mich, könnt ihr Euch auch gern meine anderen Beiträge Mykonos und Kreta dazu anschauen.

Bevor wir losgeflogen sind, hab ich immer gesagt wir fliegen nach Thessaloniki – das war natürlich nicht ganz richtig, denn das liegt ca. 100 Kilometer von Lithochoco entfernt. Der Mann und ich wollten Sonne, gutes Essen, ein hübsches Hotel und vor allem unsere Ruhe. Wir sind schon seit einiger Zeit nicht mehr in der Hauptsaison gefahren, sodass uns die Preise nur so um die Ohren geflogen sind. Na ja, wer zu spät bucht, den bestraft das Leben, oder so ähnlich.

CAVO OLYMPO

Ich habe dann aber Gott sei Dank noch dieses umwerfende Hotel Cavo Olympo gefunden. Ich sag Euch, es war so unbeschreiblich schön – das schönste hier in der Umgebung, wie uns vor Ort auch bestätigt wurde. Wer auf Design und Minimalismus steht, kommt hier ganz und gar auf seine Kosten. Das Interior, das Essen und das Personal machen einem den Aufenthalt hier wirklich unvergesslich. Mit nur 46 Zimmern ist es auch nie überlaufen und man muss sich schon gar nicht um Liegen oder dergleichen prügeln. Es war alles entspannt, ruhig und auf pure Erholung ausgerichtet. Um das Hotel herum allerdings gab es nichts, was man zu Fuß hätte erreichen können. Ein fahrbarer Untersatz macht hier wirklich Sinn. Es gibt Taxen und Busse, aber wir haben uns für ein Auto entschieden. Klasse B für 6 Tage 300 Euro. Aber dadurch waren wir flexibel und abhängig. Wir konnten so viel sehen, was sich in dieser Umgebung dort auch wirklich lohnte.

Cavo_Olympo_Griechenland

DIE SCHWEBENDEN KLÖSTER

Die schwebenden Klöster, auch Meteora genannt war eins dieser unglaublichen Orte. Östlich des Pindos-Gebirges nahe der Stadt Kalambaka in Thessalien gelegen, gehören sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. 24 atemberaubende Bauten eingelassen in oder auf riesigen Sandsteinfelsen. Warum sie so heißen? Weil bei dunstiger oder nebliger Luft die Klöster auf den Felsen zu schweben scheinen. Sechs dieser Klöster sind noch bewohnt bzw. offen für Besichtigungen, die anderen wurden wegen Einsturzgefahr oder zu schwerer Erreichbarkeit geschlossen. Jedes der offenen Klöster hat an einem anderen Tag geöffnet, sodass nie eins geschlossen ist. Wobei wir an einem Tag zwei Klöster besichtigen konnten. Eine gute Recherche ist alles. Wir haben uns vor Ort mit ein paar Israelis unterhalten, die hinaufgewandert sind und eine Mitfahrgelegenheit suchten. Sie haben uns das mit den Öffnungszeiten erzählt. Ach ja, und sie schließen alle um 17 Uhr. Falls Ihr sie besuchen solltet – haltet auch auf den unterschiedlichen „Fotostops“. Die Aussichten sind der Hammer und ist definitiv ein Foto wert.

Meteora_Griechenland

DER OLYMP

Zweites Highlight: Der Olymp. Diesen kann man vom Hotel übrigens wunderbar sehen. Es ist interessant die unterschiedlichen Farbspiele während des Wechsels von Tag zu Nacht zu beobachten. Wir sind mit dem Auto bis zur ersten „Station“ des Olymps gefahren, das wurde uns von den Griechen empfohlen. Das machte auch total Sinn, denn der Weg hoch bis zum Pfad ist zwar gut gepflastert aber gefühlt endlos. Soweit wir wissen, gibt es hier keine offiziell geführten Touren den Olymp hinauf. Es gibt zwar ein paar Zwischenstationen und Bergstätten, aber sonst ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Wer mehr zum Aufstieg und zur Anfahrt wissen möchte, hier ist ganz gut beschrieben. Wir sind über Prionia herangefahren, um dann bis zur ersten Hütte zu laufen. Auf dem Weg gibt es abschnittsweise immer mal wieder wunderschöne Lagunen mit eisig kaltem Bergwasser zu entdecken – die sind so schön. Das Wasser ist glasklar, aber so bitter kalt.

Olymp_Griechenland

THESSALONIKI STADT

Ca. 100 Kilometer entfernt von unserem Hotel liegt die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Wir kamen her um vorrangig einen schönen Abend auf der Leoforos Nikis („Siegesboulevard). Es ist ein Boulevard entlang der Küste mit einem fantastischen Blick aufs Meer. Sie ist auch als Palea Paralia (Alte Uferpromenade) bekannt.

Das Nachtleben von Thessaloniki ist in ganz Griechenland berühmt und wurde uns auch von unsere Reiseleitung wärmstens empfohlen. Jede Menge Bars, Musiklokale und Kneipen für jedes Alter und alle Geschmacksrichtungen warten nur darauf erlebt zu werden. Das Viertel Ladadika ist Zentrum des Nachtlebens in der Stadt und Treffpunkt für die Jugend und allgemein für alle Ortsansässigen und Touristen. Hier kann man ohne jede Einschränkung essen, trinken und tanzen, bis zum Morgen!

Den Sonnenuntergang an der Uferpromenade sollte man wirklich gesehen haben! Das ist so toller tiefgehender Moment, den man besten in einer der Bars mit einem lieben Menschen genießt. Kann ich sehr empfehlen!

Shoppen kann man dort übrigens auch sehr gut. Es gibt vier Einkaufsstraßen, in denen es nur so von Laden und Centern wimmelt. Egnatia, Ethnikis Amynis, Venizelou street und die Nikis Avenue.

Ich hoffe der Beitrag hat Euch gefallen. Falls Ihr Fragen habt, gern her damit! Ich freu mich drauf!

 

 

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