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Fitness, Interview

Das sind die Fitness-Tipps eines erfolgreichen Topmodels – Mein Interview mit Lena Gercke

Vor ein paar Tagen habe ich die Adidas Runbase in Berlin besucht und dort Lena Gercke zum Interview sowie einer Trainingseinheit getroffen. Adidas stellte ein neues Trainingsprogramm vor, welches wir mit als Erste testen durften. Mal abgesehen davon, dass es unglaublich hart war, bekam ich die Gelegenheit Lena ein paar Fragen zu ihrer Workout Routine zu stellen.

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Lena ist ganz in Rot gekleidet: Eine lange Leggings mit einem roten Sportbustier und dazu einer coolen, lässigen roten Kapuzenjacke. Ihre blonden Haare, aktuell ca. schulterlang, sind zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Messy, klassich, cool! Sie sieht klasse aus und das, obwohl sie grade schon eine Trainingseinheit hinter sich hat. Topmodel halt! Lena war die erste Gewinnerin aus der Germanys next Topmodel Staffel im Jahr 2006. Sie war diejenige, die ich dafür bewunderte, wie sie sich ihre langen wunderschönen blonden Haare vor laufender Kamera zu einem Kurzhaarschnitt abschneiden ließ. Das Beste jedoch war, dass sie damit einfach mega gut aussah! Für mich war bzw. ist Lena DIE Gewinnerin dieser ganzen Sendung. Inzwischen gab es ja schon unzählige Staffeln von GNTM, aber keine hat es so weit gebracht und auch so gut gemacht, wie Lena!

Aber nun genug der Bewunderung und ran an die wirklich wichtigen Fragen des Lebens: Wie schafft es Lena so unverschämt gut auszusehen und sich fit zu halten, mal abgesehen davon, dass es natürlich auch zu ihrem Job gehört.

Wie oft machst Du Sport in der Woche?
„Das ist ganz unterschiedlich. Je nachdem wie ich arbeite. Meine Tage sind oft wahnsinnig durchgetaktet und ich verbringe sehr viel Zeit in Hotels auf Reisen. Meist gehe ich dann in die hoteleigenen Gyms oder, wenn es sich anbietet, raus joggen. Letzteres mache ich am liebsten, weil man dabei so gut abschalten und runterkommen kann. Ich bin ein totaler Morgenmensch und mache daher meist direkt gleich früh Sport – nie abends. Ich stehe zwischen 7 und 8 Uhr auf und laufe dann draußen an der frischen Luft. Wenn ich im Gym bin, arbeite ich gern mit Eigengewichten, mache eher wenig Krafttraining und wenn dann gern mit Bändern. Das ist ein supergutes Training für die Beine und den Po.“

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Gibt es jemanden mit dem Du gern Sport machst?
„Ich mache super gern mit Anderen Sport. Ich liebe es dabei zu quatschen, denn dann vergeht die Zeit noch viel schneller. Joggen gehe ich am liebsten mit meinem Freund, im Gym hingegen bin ich lieber für mich.“

Hast Du einen Tipp für Sportmuffel:
„Ich denke, dass jeder für sich erst mal herausfinden muss, was für ihn funktioniert und wo er sporttechnisch Spaß dran hat. Finde eine Sportart, die zu Dir passt aber vor allem die Du gerne und oft ausüben möchtest. Dann stecke Dir ein Ziel. Wie auch im Job, solltest Du Dir überlegen, was Du erreichen möchtest. Wenn Du das definiert hast, kannst Du darauf hinarbeiten. So kannst Du dann auch Deine Erfolge sehen und messen. Und auf keinen Fall vergessen: Gute Musik beim Sport hilft ungemein.“

Wie sieht Deine Ernährung aus?
„Ich halte nichts von Extremen. Ich gönne mir alles, habe aber auch meine Phasen, wo ich wiederum verzichte bzw. meine Ernährung etwas bewusster aussuche. An Weihnachten zum Beispiel habe ich so viele Kekse gegessen und es mir richtig gut gehen lassen. Aber nach 2-3 Wochen reichte es dann mit dem Süßen und ich brauchte eine Pause. Ich stellte meine Ernährung erst mal wieder auf gesund um und reduzierte meinen Süßigkeitenverzehr. Ich denke, die Abwechslung macht’s. Ich bin Wahlmünchnerin und esse sehr gern Schnitzel und Kaiserschmarrn, aber halt alles in Maßen.

Im Alter merkt man ja auch, was einem gut tut, was man verträgt und was nicht. Die Haut, die Haare, der Magen – sie zeigen Dir ziemlich genau und schnell, wenn Du etwas nicht so gut verträgst. Ich habe keine Waage zu Hause und mich auch seit Jahren nicht mehr gewogen. Ich sehe im Spiegel, was ich wiege und ob ich zu viel drauf habe oder nicht. An manchen Tagen ist die Jeans dann halt mal etwas enger oder eben genau richtig – auch daran sehe ich, ob mein Gewicht passt.“

Welche Sportart magst Du gar nicht?
„Golf. Ich finde es total langweilig und kann nicht verstehen, wie man so lange einem kleinen Ball hinterher laufen kann. Minigolf hingegen finde ich schon wieder cool, weil es den gewissen Funfaktor hat.“

Welches ist Dein Lieblings-Sportoutfit:
„Zum Sport trage ich nie weite Hosen, immer lange Tights. Außer im Sommer, da trage ich gern mal Shorts. Ich bin eine totale Frostbeule und friere superschnell. Deswegen am liebsten eine lange Leggings mit einem Tank Top und einer coolen Jacke darüber.“

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Lena war während des Gesprächs super entspannt, ganz das Gegenteil von mir. War ich nervös? Ähhmm ja, war ich. Aber hallo! Mein Diktiergerät hat die ganze Zeit über immer wieder ausgesetzt, was die Situation für mich nicht besser machte. Aber mit der Zeit wurde auch ich entspannt. Es entwickelte sich ein nettes Gespräch, was dann am Ende auch einfach echt Spaß machte. Es kristallisierten sich sogar einige Gemeinsamkeiten zwischen uns heraus – wie beispielsweise das Thema Joggen an der frischen Luft und das „keine Waage haben/nutzen“. Leider war es viel zu kurz – wie so vieles im Leben. Wenn Ihr die Möglichkeit gehabt hättet Lena ein paar Fragen zu stellen, welche wären das gewesen? Was interessiert Euch?

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3 Comments

  • Reply Charlotte 18. August 2017 at 12:17

    Witzig, da passt doch der Artikel ganz gut, den ich letztens erst gelesen habe zum Thema Die Ernährung von Supermodels. Manche Models machen die verrücktesten Diäten, das glaubt man kaum. Aber Lena Gercke kann man da wohl nicht dazuzählen, sie hat ja in Deinem Interview gesagt, dass sie nichts von extremen Ernährungsweisen hält. Find ich super!

    Tolles Interview, toller Artikel! <3 Ich lese sowieso gerne Deinen Blog.

    Alles Liebe und Grüße,
    Charlotte

    • Reply Sarah 20. August 2017 at 8:48

      Liebe Charlotte, oh das freut mich so sehr zu hören Ganz lieben Dank dafür!

  • Reply Charlotte 6. September 2017 at 12:54

    Sehr gerne 🙂

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